Travel Stories — Die Balance zwischen Kultur und Kaffeefahrt.

Travel Stories — Die Balance zwischen Kultur und Kaffeefahrt.

Vor einigen Wochen fragte mich meine Oma, ob ich nicht Lust hätte, sie auf eine Reise nach Prag zu begleiten. Kreuzworträtselgewinn. Und ganz garantiert ohne Haken. »Nem geschenkten Gaul…«, hab ich mir gedacht. Einer solchen Reise fühlt man als dauerabgebrannter Student im Prokrastinationsloch der Bachelorarbeit nicht allzu genau auf den Zahn.

Also saß ich an einem Sonntag zur unchristlichen Uhrzeit von 5.30 Uhr am Nürnberg ZOB und harrte geduldigt (und sehr, sehr müde und unterkoffeiniert) der Dinge, die da kommen würden.
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Und sie kamen!

Schleppend, hinkend, schnaufend, keuchend und meiner Schätzung nach mit einem Altersdurchschnitt von 150. Meine Träume von fünfstöckigen Clubs an der Karlsbrücke ertränkte ich folglich in einem Pappbecher schlechtem Kiosk-Kaffee, bis die Fahrt losging…

Doch es hätte schlimmer kommen können. Denn Prag ist eine  ganz besondere Stadt, in der ich noch eine weitere Woche hätte bleiben müssen, um jeden Winkel erkunden zu können.  Die Stadt ist nicht nur ein Paradies für jeden Architekturliebhaber (Stichwort: sogar zu schön für Hitler), sondern auch voll Kultur (Stichwort: Kafka) und schöner, stylischer Menschen (Nebenbemerkung: solange man nicht meiner Reisegruppe voller künstlicher Hüften und Haartoupets angehört hat).

Allerdings wäre es ja zu schade, die schönen Eindrücke der letzten Tage einfach so auf der Festplatte verstauben zu lassen…

was schon mal passieren kann, wenn sich beim wilden Fotografieren mit der Digicam unzählige Bilder ansammeln, die dann sortiert und bearbeitet werden wollen. Diesmal hab ich allerdings beschlossen – auch im Hinblick auf den immer näher rückenden Weihnachts-Geschenke-Marathon – die schönsten Schnappschüsse und gesammelten Erinnerungen nicht einfach ins Nirwana meiner übervollen Festplatte verschwinden zu lassen!

Also los: Aussortieren, bearbeiten, noch mal an der schönen Stadt erfreuen und die tollsten Motive auswählen. Da ich als DIY-Legastheniker allerdings nicht so der große Fan vom Gestalten von Fotoalben bin (ich hab jetzt echt keine Sonntagsschrift und außerdem ist es mir entschieden zu viel Kontakt mit Uhu!) hab ich mich für eine andere Variante entscheiden:

Ein selbst zusammengestelltes Fotobuch!

Da muss man nicht selbst schnippeln, kleben und sortieren, sondern bekommt das ganze Ding fix und fertig geliefert. Meine Oma darf sich also darüber freuen, ihre Urlaubserinnerungen diesmal her zeigen zu können! Und für mich? Ist der Weihnachtsgeschenke-Marathon hiermit eröffnet! Neben dem Fotobuch gäbe es da ja hier auch noch Handyschalen und Kalender und Notizbücher und Tassen, ….

 Und was verschenkt ihr zu Weihnachten? Immer her mit den Tipps an die Kreativlosen.
Ach ja… und keine Sorge: Ich habe trotz meiner traumatischen Erfahrung mit dieser Reisegruppe und böhmischen Knödeln nächste Woche noch ein paar nützlicher Reisetipps für euch.

 Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit Onlinefotoservice.

Kathi Daniela

Kathi Daniela

Kathi ist Freelance Journalistin und Content Writerin, Travel Bloggerin. Sie hat ein Jahr als Expat in Südafrika gelebt - inzwischen wohnt sie in Prag und Nürnberg
Kathi Daniela


4 thoughts on “Travel Stories — Die Balance zwischen Kultur und Kaffeefahrt.”

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