Top 10 things to do in Cape Town

Top 10 things to do in Cape Town

Verrückt wie schnell die Zeit vergeht. Ich bin schon seit nem Monat wieder in Deutschland – und der Alltag hat mich wieder. Trotzdem vermiss ich Südafrikas Farben, die Lebensfreude, die Musik, den Sand zwischen den Zehen, das Rauschen der Wellen und das Schnalzen der Xhosa-Sprache.

Und damit ich noch ein bisschen in Erinnerungen schwelgen kann und ihr auch was davon habt, hab ich hier

Die Top 10 Must Sees in Kapstadt

für euch. Und zwar mit dem Gütesiegel »approved by locals« (sprich: mit meinen Mitbewohnern zusammen gesucht.). Diese 10 Sehenswürdigkeiten sollten ihr euch also auf keinen Fall entgehen lassen, wenn es euch in die Mother City am Kap verschlägt!

1. Lion’s Head
Die Kapstädter sagen: Wer nicht auf dem Lion’s Head war, war nicht wirklich in Kapstadt. Recht ham se! Der Aufstieg ist zwar anstrengend – aber die Aussicht macht ihn mehr als wieder wett, versprochen. Zum Aufstieg gibt es eine Route, die einiges an Klettergeschick erfordert, sowie eine, die etwas leichter zu bewältigen ist. Wer Höhenangst hat oder nicht wirklich trittsicher ist, sollte wirklich den leichten Weg wählen und sich die Quälerei ersparen. Der Aufstieg selbst dauert zwischen einer und zwei Stunden, je nach eigenem Fitness-Level, ist aber leicht in einem Vormittag zu bewältigen.

Kleiner Tipp! Die Kapstädter selbst erklimmen den Lion’s Head am liebsten im Morgengrauen, wenn sich der Nebel über dem Tafelberg gerade lichtet und mal tolle Fotos schießen kann oder zu Vollmond. Da gibt es regelmäßig richtige Moon Walks.

 

2. Tafelberg
Der Tafelberg ist ein defintives Muss für jeden, der Kapstadt besucht! Ganz egal, ob ihr hoch wandert (ca. 3 Stunden dauert die Wanderung) oder die Seilbahn nehmt (ca. 20 Euro): Der Anblick ist mehr als atemberaubend! Einen kleinen Vorgeschmack gibt’s schon mal hier. 

Kleiner Tipp! Da das Wetter in Kapstadt schnell umschlagen kann und Wind und Wolken die Seilbahn zum Stillstand bringen können, empfehl ich euch, vorher einfach im Internet nach zu schauen, ob der Cableway geöffnet ist (Klick).

3. Kap der guten Hoffnung
Jeder, der ein bisschen mehr Zeit in Kapstadt hat, sollte unbedingt zum Cape Point und zum Kap fahren, dem südwestlichsten Punkt Afrikas und Seefahrer-Albtraum. Es gibt geführte Touren, mehr Spaß macht es aber, ein Auto zu mieten, einen ganzen Tag einzuplanen und den Nationalpark rund ums Kap auf eigene Faust zu erkunden.

Kleiner Tipp! Vom Kap der guten Hoffnung aus gibt es einen etwa eineinhalbstündigen Wanderweg hinüber zum Cape Point. Man läuft dabei an einem wundervollen, menschenleeren Strand entlang. Lasst euch dieses kleine Paradies nicht entgehen.

 

4. Boulders Beach
Von den Pinguinen hab ich euch hier schon erzählt. Am Boulders Beach einen Stopp einzlegen ist fast schon Pflicht. Ich würde euch aber empfehlen, auch Simon’s Town und Kalk Bay einen Besuch abzustatten, wenn ihr schon mal aus der Stadt raus gefahren seid. Dort gibt’s jede Menge süße Cafés, Vintage Shops und Second-Hand Läden.

Kleiner Tipp! Macht auf der Rückfahrt Halt in Muizenberg, holt euch einen Kaffee im »Blonde & Beard« und beobachtet ein bisschen die Surfer.

5. Camps Bay
Kapstadts schickstes Viertel hat – neben dem Muizenberg Beach – meiner Meinung nach den geilsten Strand der Stadt zu bieten. Da ist auch echt sau egal, dass der voller Touristen ist. In Camps Bay kann man einfach total gechillt den ganzen Tag verbringen, die Schickeria beim Flanieren beobachten, die Bachelor-Villa stalken oder einen Sundowner direkt am Strand trinken.

Kleiner Tipp! Am Ende des Strands gibt’s eine Felsformation, auf der man super Bilder mit dem Chapman’s Peak im Hintergrund schießen kann. Den kann man nach nem langen Strandtag auch voll entspannt lang fahren und dabei den Sonnenuntergang genießen (Kostenpunkt: ca. 3 Euro Maut).

 

6. Stellenbosch
Genauso wie fürs Kap sollte man für Stellenbosch einen Tag einplanen. Die Winelands um Stellenbosch sind fast noch schöner als Kapstadt selber (und das liegt nicht dran, dass man es sich schön trinkt, es ist wirklich derbe schön da). Aber nicht nur die Landschaft ist traumhaft, auch der südafrikanische Wein ist besser, als man vielleicht denken würde. Um Stellenbosch und Franschhoek gibt es jede Menge Weingüter, die Weinverkostungen anbieten (Kostenpunkt: 6 – 10 Euro für 3 – 5 Weine, je nach Weingut).

Kleiner Tipp! Startet zeitig, die meisten Weingüter schließen gegen 4. Fangt mit einem Brunch in Stellenbosch an und zieht dann weiter. Empfehlen kann ich euch das Delaire Graff Estate oder Richtung Franschhoek zu Boschendal.

7. Hout Bay Market
Von allen Märkten in und um Kapstadt (und da gibt’s viele! Für mehr, schreibt mir gern ne Mail) ist der Bay Harbour Market der schönste! Direkt an der Hout Bay selber gelegen und mit Blick auf den Chapman’s Peak ist ja schon die Location alleine ziemlich geil. Der Markt selber bietet Handwerkskunst, Essen und Live Musik.

Kleiner Tipp! Probiert ne Pizza mit Avo, Bacon und Feta – die absolute Geschmacksexplosion, ihr werdet es nicht bereuen!

 

8. Harbour House
Irgendwann schlägt dann ja auch mal der Hunger zu! Wenn ihr richtig gut essen gehen und euch mal was gönnen wollt, dann kann ich euch echt nur das Harbour House an der V&A Waterfront empfehlen. Obwohl’s da richtig schickimicki ist, ist das Essen wie überall in Südafrika total bezahlbar – und göttlich, ohne zu übertreiben jetzt.

Kleiner Tipp! Die Waterfront selbst ist ziemlich touristisch, man kann dort aber trotzdem den Nachmittag mit bummeln verbringen, Souvenirs shoppen und die alte kolonialistische Architektur und den Ausblick auf den Tafelberg bewundern.

9. Rick’s Café // Alexander Bar
In diesen beiden Bars gehen die echten Kapstädter auf ihren Afterwork-Drinks. Also: Time to meet the Locals. In der Alexander Bar gibt es Live Jazz bis 23 Uhr.Rick’s Café besticht durch die marrokanisch angehauchte Casablanca-Atmosphäre.

 

10. Aces’n’Spades
Ich bin ja eine Rockgöre im Herzen, deswegen gibt’s von all den vielen Clubs die wir besucht haben diesen hier als Empfehlung. Direkt neben der Long Street gelegen kann man nach dem Warm-up in diesem kleinen Club die Nacht vertanzen – zu den Pixies, AC/DC, Nirvana oder Franz Ferdinand. Mein Rockerherz hat jubiliert.

Kleiner Tipp! Der Eintritt ist frei, aber es ist gerammelt voll. Ab halb 12 kommt normalerweise keiner mehr rein, also frühzeitig hin gehen.

 

An alle, die ihr Herz schon an Kapstadt verloren haben: Hab ich was vergessen?
An alle anderen: Wann bucht ihr euren Flug? 😉 

 

 

Kathi Daniela

Kathi Daniela

Kathi ist Freelance Journalistin und Content Writerin, Travel Bloggerin. Sie hat ein Jahr als Expat in Südafrika gelebt - inzwischen wohnt sie in Prag und Nürnberg
Kathi Daniela

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