Das Wort zum Sonntag — The reverse bucket list

Das Wort zum Sonntag — The reverse bucket list

Ich steh auf Listen: Packlisten, Pro-Listen, Contra-Listen, To-Do-Listen, Einkaufszettel, Vorsätze, Bucket Lists. Vollgepackt mit Dingen für ein Jahr, ein Jahrzehnt oder ein Leben. Eigentlich eine coole Geschichte, aber die kann auch sehr schnell mal stressen – schließlich ist das Leben nicht nur dazu da, um von einem Checkpoint zum nächsten zu hetzen…vorwärts ist keine Richtung, wie Spaceman Spiff ganz folgerichtig gemerkt hat.

Und dann bin ich über Christinas Idee einer reverse bucket list gestolpert. Eine richtig coole Sache! Warum sich in so einem sowieso nicht besonders geilen Sommer wie diesem mal auf den eigenen Lorbeeren ausruhen. Nicht nach Kuba oder Thailand jetten, sondern bloß an den Eibsee. Nicht Bungee jumpen, sondern bloß mit Freunden auf dem Weinfest chillen. Nicht die 10 Kilometer rennen, sondern sich einfach mal mit 5 zufrieden geben. Klar, neue Ziele sind gut und wichtig, aber ich find, hin und wieder – gerade in nem verrückten Jahr wie 2016 – kann man auch mal innehalten. Kurz zurück schauen und dankbar für das Leben sein, das wir leben dürfen. Das ist nämlich eigentlich schon ziemlich geil. Was habt ihr alles schon so geschafft? Hier ist meine Reverse Bucket List.
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Meine Reverse Bucket List

  • Ich bin schon mit fünf Jahren das erste Mal geflogen
  • Ich bin gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und hab drei Fremdsprachen gelernt
  • Ich hab mein Abi geschafft und mein BWL-Studium auch (eines mehr, das andere weniger gut)
  • Ich hab bis jetzt (fast) jeden Job bekommen, den ich mir gewünscht hab
  • Ich arbeite in meinem Traumjob
  • Eins meiner fünf Traumländer hab ich schon besucht (einmal sogar ganz alleine)
  • Ich hab ein halbes Jahr im Ausland gelebt
  • Ich hab mich tätowieren lassen
  • Ich hab schwimmen gelernt
  • Ich war nachts am Strand
  • Ich hab Samu Haber getroffen
  • Ich hab erlebt, dass es Liebe auf den ersten Blick gibt
  • Ich hab Freiwilligenarbeit gemacht
  • Ich hab es seit 2010 tatsächlich geschafft, einmal im Jahr das Meer zu sehen
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Und natürlich gibt es da noch viel, viel mehr. Dinge, die zu persönlich sind für einen Blog. Dinge, die ich vielleicht schon fast vergessen habe und Kleinigkeit, die so viel Raum einnehmen würden, dass keiner diesen Post zu Ende lesen könnte, ohne davor einzuschlafen. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Es sind wunderbare Erinnerungen.
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Und jetzt, verratet mir: Was steht auf eurer Reverse Bucket List?
Und: Seid ruhig stolz auf euch!

Foto: kaboompics.com

Kathi Daniela

Kathi Daniela

Kathi ist Journalistin, arbeitet aber momentan im Projektmanagement und bloggt hier über ihre Auswanderer-Erlebnisse in Südafrika. Bevorzugt hält sie sich irgendwo in direkter Nähe zum Meer auf.
Kathi Daniela


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