Festival-Feeling @ Rocking the Daisies

Festival-Feeling @ Rocking the Daisies

Jedes Jahr Anfang Oktober pilgern 22.000 Menschen nach Darling auf das Cloof Wine Estate, um dort vier Tage lang in den Frühling zu feiern. Wenn die ersten Blumen nach Südafrikas Winter hervorspitzen, heißt es: Let’s rock the daisies. Über 250 überwiegend nationale Künstler sind auf dem „Rocking the daisies“-Festival zu Gast, auf 10 Bühnen ist rund um die Uhr etwas geboten. Und nicht nur das: „Rocking the daisies“ ist mehr, als nur ein Musikfestival. Yoga-Stunden, Hula-Hoop-Kurse und immer wieder der Aufruf zum umweltbewussten Feiern machen das Festival zu einem großen Hippie und Hipster Get-together.

Gefeiert wird typisch südafrikanisch: Mit großer Begeisterung, aber trotzdem sehr laid-back und gelassen. Was vor allem zählt: Nicht das Sehen und Gesehen werden, sondern der Spaß und die Freude an der Musik. Besonders beliebt bei uns: Die Beach Bar, an der es sich ganz fabelhaft tanzen und dabei die Zehen in den Sand graben lässt. Ein wenig überschattet wurde unser Wochenende zwar von einem Todesfall – jemand ist im Damm ertrunken, der auch den Rest des Festivals gesperrt war – doch dennoch hatten wir eine der besten Zeiten, seit ich in Südafrika angekommen bin. Und wieder einmal habe ich festgestellt: Eine gute Vorbereitung ist alles.

Was muss unbedingt mit aufs Festival?

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Trinkflasche

Auf dem Festivalgelände von Rocking the daisies darf – wie auf den meisten Festivals – kein Alkohol mitgebracht werden. Unsere Methode? Den Gin & Tonic einfach in eine Trinkflasche vom Fitnessstudio füllen. Hat sich bewährt und ist außerdem auch noch viel praktischer, als immer ein Glas oder einen Becher mit einem Longdrink mit sich herumzuschleppen – die auf dem Festivalgelände sowieso total überteuert sind.

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Toast, Scheiblettenkäse und Pulverkaffee

Essen auf Festivals ist erstens teuer und zweitens sind sämtliche Food Stalls immer hoffnungslos überfüllt. Glücklicherweise hat meine immer gut vorbereitete Freundin Angela nicht vergessen, das essentiell wichtige neben Alkohol mit einzukaufen: Toast, Scheiblettenkäse und Avocado. Das hat uns zusammen mit dem Pulverkaffee den Morgen gerettet.

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Kissen

Schlafen im Zelt ist sowieso unbequem. Warum es nicht ein kleines bisschen bequemer machen? Da in Darling der Wind nachts ganz schön pfeifen kann, hatten wir nicht nur einen Schlafsack im Zelt, sondern unser Kopfkissen und unsere Bettdecke von zu Hause auch. Und was soll ich sagen? So ein bisschen Gemütlichkeit hat noch niemandem geschadet …

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Eine Fahne

Wenn 22.000 Leute zelten, sind auch Angaben wie: „links vom Pizzastand“ oder „rechts von den Toiletten“ in einer Zeltstadt ziemlich nutzlos. Unser Freund John hatte deshalb die perfekte Lösung: Eine Fahne mit dem Namen unsere Camps „Couchsurfing@Rocking the Daisies“. Im Wirwarr auf dem Campingplatz war das der perfekte Wegweiser – zumindest tagsüber.

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Externes Ladegerät

Der Empfang ist sowieso schlecht, wenn 22.000 Leute mitten im Nirgendwo versuchen, jemanden zu erreichen und Snaps und Whatsapp-Messages an alle verschicken, die gerade echt was verpassen. Trotzdem ist nichts ärgerlicher, als am Ende des ersten Tags ohne Akku dazustehen und niemanden wiederfinden zu können. Und noch ärgerlicher: Keine Fotos machen zu können.

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Kathi Daniela

Kathi Daniela

Kathi ist Freelance Journalistin und Content Writerin, Travel Bloggerin. Sie hat ein Jahr als Expat in Südafrika gelebt - inzwischen wohnt sie in Prag und Nürnberg
Kathi Daniela


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