[:de]9 Tipps für eure Mini-Rundreise in Südafrika auf der Garden Route [:en][Travel] 9 Tipps für einen Roadtrip auf der Garden Route in Südafrika[:]

[:de]9 Tipps für eure Mini-Rundreise in Südafrika auf der Garden Route [:en][Travel] 9 Tipps für einen Roadtrip auf der Garden Route in Südafrika[:]

[:de]

Ich schwör euch, ich hatte noch nie so sehr das Gefühl, eine Zeitreise zu machen, wie während unserer fünf Tage auf der Garden Route in Südafrika. Auf unserer Mini Südafrika-Rundreise von Kapstadt bis nach Plettenberg Bay und zurück haben wir auf über 1.000 Kilometern faszinierende Landschaften gesehen!

Mal erinnert die Landschaft an Irlands grüne Wiesen, mal an das Allgäuer Alpenvorland oder den tropischen Regenwald. Wüste oder Mondlandschaften haben wir auch durchfahren. Die Garden Route in Südafrika ist wirklich ein ganz zauberhafter Ort! Ein Urlaub in Südafrika schreit geradezu nach einer Garden Route Rundreise, denn das ist die beste Möglichkeit, um ihre atemberaubende Schönheit zu sehen!

8 Tipps für eure Garden Route Rundreise

1. Ist Urlaub in Südafrika gefährlich?

 

Gleich vorneweg, was mir persönlich am Herzen liegt:  Urlaub in Südafrika ist nicht so gefährlich, wie viele behaupten! 

Generell gilt es natürlich in einem Land, in dem die Infrastruktur nicht so ausgeprägt ist, ein wenig gesunden Menschenverstand einzusetzen und ein bisschen Vorsicht walten zu lassen.

Denn auf der Landstraße in Südafrika unterwegs zu sein, ist mit Deutschland nicht zu vergleichen. Da sind schon mal Kühe, Schweine oder Menschen auf der Straße unterwegs und Schlaglöcher so groß wie ein Kleinkind machen die Rundreise zu einem Abenteuer.

 

 Sicherheitshinweise für eine Rundreise auf der Garden Route:

  • Verriegelt beim Fahren die Autotüren von Innen
  • Haltet nachts nicht an Ampeln an (Es kann zu sogenannten »smash & grab«-Überfällen kommen, bei denen jemand eure Autoscheibe einschlägt und sich greift was er kriegen kann)
  • Also: Last keine Dinge sichtbar im Auto liegen, am besten wird alles im Kofferraum verstaut
  • Fahrt nicht nachts, die Straße sind oft sehr schlecht und Schlaglöcher oder Tiere werden leicht im Dunkeln übersehen
  • Wenn ihr nachts in einer Stadt ausgeht, lasst euer Auto von einem Parking Guard bewachen
  • Verwendet lieber Umhängetaschen statt Handtaschen, die man euch leicht aus der Hand reißen kann, wie Clutches

Das Meiste davon macht man in fremden Großstädten oder Ländern eigentlich eh automatisch, oder?

2. Eure Bibel für eine Rundreise in Südafrika ist der Coast-to-Coast

Dieser Guide ist die Bibel für eine Rundreise auf der Garden Route oder Urlaub in Südafrika generell. Backpackers, Hostels, Aktivitäten und Sehenswertes sind alle in dem kleinen Buch vereint. Für jeden, der eine Garden Route Rundreise plant, ist der Coast to Coast fast ein Muss. Das Beste: Er liegt einfach in jedem Hostel kostenlos zum Mitnehmen aus.


3. Besondere Straßenregel für eine Garden Route Rundreise

Bei uns in Deutschland wird der Warnblinker vor allem benutzt, um anzuzeigen, dass sich Gefahr auf der Straße befindet oder ein Stauende auf einen zukommt. In Südafrika dient der Warnblinker dazu, sich zu bedanken! Ja, wer auf der Landstraße oder dem Highway von einem anderen Auto vorbei gelassen wird (dazu benutzen die Südafrikaner rege den Standstreifen) bedankt sich per Warnblinker. Easy as that.

Übrigens: Im Gegenzug gibt der andere eine freundliche Lichthupe.

4. Trinkgeld geben im Südafrika-Urlaub

Die Südafrikaner machen aus allem einen Job. Kein Wunder, bei 24 Prozent Arbeitslosigkeit, die leider kein schlechter Witz sind, sondern traurige Realität. Vor allem in der Gastronomie gibt es oft gar keinen festen Lohn und die Angestellten sind auf Trinkgelder angewiesen. Deshalb gilt:

  • 10 bis 15 % Trinkgeld im Restaurant
  • 4 bis 10 Rand für den Parkwächter (aber erst beim Wegfahren)
  • 3 bis 5 Rand für den Tankwart, gerne auch ein bisschen mehr, wenn er das Rundum-Paket mit Ölcheck usw. macht
    .

5. So funktionieren Stoppschilder in Südafrika

Wer zuerst kommt fährt zuerst. Das ist so ziemlich die einfachste Straßenregel, die es gibt und an die halten sich auch alle einwandfrei. Nur für Minitaxis gilt: Wir bremsen für Niemanden! Übrigens: Ampeln heißen in Südafrika robot, logisch oder? 😉

6. Südafrika und seine Tiere

Rafiki aus dem ›König der Löwen‹ ist ja irgendwie echt ein cooler Affe. Seine lebenden Artgenossen, die Paviane, die hier baboons heißen, sind dagegen weniger angenehm. Sie sind nicht nur total aufdringlich, sondern auch echt geil auf euer Eis, Baguette oder eure Coke – und die Biester haben verdammt scharfe Zähne. Falls ihr darauf verzichten wollt, euch die Tollwut einzufangen, haltet lieber ein bisschen Abstand zu unseren affigen Verwandten und packt bloß nichts Essbares in ihrer Nähe aus.

 

 

7. Gehsteige sind in Südafrika Mangelware

Okay, und vermutlich auch auf dem Highway nicht unbedingt vorgesehen. Aber gerade die Menschen, die in den Townships leben (die oft am Rand der Highways und eben der Städte gebaut wurden) müssen oft genug zur Arbeit laufen. Zu Fuß. Auf der Autobahn. Auch früh um fünf. Oder nachts um drei. Also: Unbedingt immer die Augen offen halten!

 

.

8. Sprachbarrieren einer Garden Route Rundreise

Ihr könnt Deutsch? Niederländisch? Dänisch? Englisch? Cool, Afrikaans, das eine Mischung aus allem ist, werdet ihr trotzdem nicht verstehen! Allerdings können sich die Südafrikaner mit ihren 11 Amtssprachen oft genug auf dem Wegweiser nicht entscheiden, in welcher Sprache der Ortsname denn jetzt stehen soll. Und gerade auf dem Land haben viele Orte Namen auf Afrikaans. Damit ihr nicht verloren geht, schämt euch nicht, euch den Namen Buchstabe für Buchstabe aufschreiben zu lassen, denn oft werden die Wörter ganz anders ausgesprochen, als man sie schreibt.

9. Im Südafrika-Urlaub Locals treffen

Vorab: Südafrikaner sind super nett, einem kleinen Chat nicht abgeneigt und auch die altbekannte Skepsis gegenüber deutschen Mitmenschen ist hier nicht besonders weit verbreitet. Wer sich ins Gespräch verwickeln lässt, kriegt sicher ein paar gute Tipps für lokale Sehenswürdigkeiten oder eine Einladung zum Braai (Barbecue) mit auf den Weg!

Einladungen zu einem Braai dürft ihr übrigens ruhig annehmen. Jeder bringt dann seine eigenen Getränke mit und Fleisch, das man sich generell mit allen anderen teilt. Aber keine Sorge: Jeder bringt Fleisch und Beilagen mit und es werden ganz sicher alle satt!

 

Habt ihr schon mal einen Roadtrip unternommen?
Und falls ihr einen Trip auf der Garden Route plant: Haben euch meine Tipps weitergeholfen?

 [:en]

Ich schwör euch, ich hatte noch nie so sehr das Gefühl, eine Zeitreise zu machen, wie während unserer fünf Tage auf der Garden Route. Während dieser etwas über 100 Stunden haben wir Mondlandschaften, grüne Wiesen wie in Irland, eine südafrikanische Route 66, allgäuerische Voralpenlandschaften, tropische Wälder und Wüstenausläufer erlebt – auf etwas über 1.000 Kilomtern! Wer von der atemberaubenden Schönheit der Garden Route spricht, lügt nicht. Viele Orte gibt’s auf der Welt sicher nicht, die noch schöner sind. 

9 Tipps für einen Roadtrip auf der Gardenroute

Gefahrenpotenzial? Überschätzt

Gleich vorneweg, was mir persönlich am Herzen liegt: Südafrika ist nicht so gefährlich, wie alle behaupten! Meine paranoide Ader ist wirklich ausgeprägt und auch ich bin mit im Schuh versteckten Geldscheinen in Kapstadt angekommen – und hab mich dort kein einziges Mal unsicher gefühlt! Den gesunden Menschenverstand walten zu lassen und ein paar Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, wird euch sicher durch einen wundervollen Urlaub bringen!

  • Verriegelt beim Fahren die Autotüren von innen
  • Haltet Nachts nicht an einsamen Ampeln an
  • Geht zu zweit zum Geldautomaten und lasst niemanden zusehen, wie ihr euren Pin eintippt
  • Lasst nichts offen im Auto liegen, wenn ihr parkt
  • Lasst euch Nachts von einem Safety Guard zum Auto begleiten
  • Verwendet Umhängetaschen statt baumelnder Taschen am Handgelenk

Macht man in fremden Großstädten oder Ländern eigentlich eh automatisch, oder?

Die Bibel? Der Coast-to-Coast

Dieser Guide ist die Bibel der Garden Route. Backpacker, Hostels und Sehenswertes sind alle in dem kleinen Buch vereint. Für jeden, der die Garden Route bereisen möchte fast ein Muss. Vor allem, wenn man kurzfristig nach einer Unterkunft sucht, kann der Coast to Coast die Rettung sein. Das Beste: Er liegt einfach in jedem Hostel kostenlos zum Mitnehmen aus.

On the road? Der Warnblinker

Wie, was, Warnblinker? Ja, dessen korrekte Benutzung sollte man kennen. Wer auf der Landstraße oder dem Highway von einem anderen Auto vorbei gelassen wird (dazu benutzen die Südafrikaner rege den Standstreifen) bedankt sich per Warnblinker. Easy as that. Übrigens: Im Gegenzug gibt der andere eine freundliche Lichthupe.

Trinkgeld? Bitte üppig

Die Südafrikaner machen aus allem einen Job. Kein Wunder, bei 24 Prozent Arbeitslosigkeit, die leider kein schlechter Witz sind, sondern traurige Realität. Vor allem in der Gastronomie gibt es oft gar keinen festen Lohn und die Angestellten sind auf Trinkgelder angewiesen. Deshalb gilt:

  • 10 bis 15 % Trinkgeld im Restaurant
  • 4 bis 10 Rand für den Parkwächter (aber erst beim Wegfahren)
  • 3 bis 5 Rand für den Tankwart, gerne auch ein bisschen mehr, wenn er das Rundum-Paket mit Ölcheck usw. macht

Die Tankstellen waren übrigens für mich der Inbegriff der Black-White-Dekadenz und daran, dass ich von vorne bis hinten bedient werde, hab ich mich nie gewöhnen können!

 Stoppschild? Wer zuerst kommt…

… fährt zuerst. Das ist so ziemlich die einfachste Straßenregel, die es gibt und an die halten sich auch alle einwandfrei. Nur für Minitaxis gilt: Wir bremsen für Niemanden!
Übrigens: Ampeln heißen in Südafrika robot, logisch oder? 😉

Baboons? Are dangerous wild animals

Rafiki aus dem ›König der Löwen‹ ist ja irgendwie echt ein cooler Affe. Seine lebenden Artgenossen sind dagegen weniger angenehm. Die Paviane sind hier nicht nur total aufdringlich, sondern auch echt geil auf euer Eis, Baguette oder eure Coke – und die Biester haben verdammt scharfe Zähne. Falls ihr darauf verzichten wollt, euch die Tollwut einzufangen, haltet lieber ein bisschen Abstand zu unseren affigen Verwandten und packt bloß nichts Essbares in ihrer Nähe aus.

Gehsteige? Mangelware

Okay, und vermutlich auch auf dem Highway nicht unbedingt vorgesehen. Aber gerade die Menschen, die in den Townships leben (die oft am Rand der Highways und eben der Städte gebaut wurden) müssen oft genug zur Arbeit laufen. Zu Fuß. Auf der Autobahn. Auch früh um fünf. Oder nachts um drei. Also: Unbedingt immer die Augen offen halten!

Aufgepasst! Afrikaans

Ihr könnt Deutsch? Niederländisch? Dänisch? Englisch? Cool, Afrikaans, das eine Mischung aus allem ist, werdet ihr trotzdem nicht verstehen! Allerdings können sich die Südafrikaner mit ihren 11 Amtssprachen oft genug auf dem Wegweiser nicht entscheiden, in welcher Sprache der Ortsname denn jetzt stehen soll. Und gerade auf dem Land haben viele Orte Namen auf Afrikaans. Damit ihr nicht verloren geht, schämt euch nicht, euch den Namen Buchstabe für Buchstabe aufschreiben zu lassen.

Hello? Meeting the Locals

Vorab: Südafrikaner sind super nett, einem kleinen Chat nicht abgeneigt und auch die altbekannte Skepsis gegenüber deutschen Mitmenschen ist hier nicht besonders weit verbreitet. Wer sich ins Gespräch verwickeln lässt, kriegt sicher ein paar gute Tipps für lokale Sehenswürdigkeiten oder eine Einladung zum Braai (Barbecue) mit auf den Weg!
Ein paar Tabuthemen gibt’s allerdings auch hier: Die Apartheid und die afrikanischen Traditionen. Dass man sich da mit Kommentaren zurückhalten sollte, versteht sich aber irgendwie von selbst.

Und hier noch eine kleine Bilderflut:

Habt ihr schon mal einen Roadtrip unternommen?
Und falls ihr einen Trip auf der Garden Route plant: Haben euch meine Tipps weitergeholfen?

 

 [:]



14 thoughts on “[:de]9 Tipps für eure Mini-Rundreise in Südafrika auf der Garden Route [:en][Travel] 9 Tipps für einen Roadtrip auf der Garden Route in Südafrika[:]”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen