Fremdsprachen einfach lernen: 6 Tipps

Fremdsprachen einfach lernen: 6 Tipps

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»Ich versuche seit ungefähr einem Jahr Afrikaans zu lernen. Und es ist nicht gerade eine leichte Sprache. Davor habe ich mich an Französisch, Dänisch und Spanisch versucht. Denn es gibt einfach nichts Schöneres, als im Urlaubsland auch zumindest ein paar Worte in der Landessprache sagen zu können – oder Grundlegendes zu verstehen. 

Ich bin generell nicht der sprachbegabteste Typ Mensch, aber ich gebe mir Mühe. Am schlimmsten ist es für mich, die Sprachbarriere zu durchbrechen und tatsächlich etwas zu Leuten zu sagen. Ich bin generell ein eher schüchterner Mensch und versuche deswegen, wirklich mit Babysteps anzufangen. Aber lest einfach selbst, welche Tipps und Tricks ich so über die Jahre angesammelt habe – sei es jetzt in Dänisch, Französisch oder einfach nur Englisch.

Meine Tipps, um eine Fremdsprache für den Urlaub zu lernen

Das richtige Wörterbuch

Ganz ehrlich: Es muss kein ganz neues Schullehrbuch sein, wenn ihr nur für den Urlaub eine Sprache lernen möchtet. Da tun es auch Wörterbücher, die für den Urlaub ausgelegt sind.

Empfehlen kann ich zum Beispiel die Reihe von Kauderwelsch aus dem Reise Know How Verlag. Ich habe die Bücher für mehrere Sprachen angeschafft und finde sie übersichtlich und praktisch.

Warum?

Weil sie keine Zeit damit verschwenden, euch schwierige Grammatik ausführlich zu erklären. Ihr lernt direkt ganze Sätze. Und das kann ich generell empfehlen: Lernt ganze Sätze. Schreibt sie auf und lernt gar keine einzelnen Wörter! So habt ihr viel schneller einen kleinen Mini-Wortschatz.

Zuhören und Sprechen per App

Auch das hat sich für mich bewährt. Gerade bei einer Sprache wie Dänisch, bei der die Aussprache alles andere als einfach ist, lohnt es sich total, in eine App zu investieren, in der einem Sätze auch vorgesprochen werden. Am besten natürlich, zum Nachsprechen.

Es gibt jede Menge Apps, empfehlen kann ich zum Beispiel Babbel oder auch Mondly (beide kostenpflichtig in der Vollversion), obwohl ich bei Letzterem ein paar Bewertungen gelesen habe, die die Aussprache bemängeln. Hier also am besten Kommentare lesen und schauen, ob die gewünschte Sprache irgendwie schlecht bewertet wird. Ich hatte keine schlechte Erfahrungen damit.

Kontakte knüpfen

Schon vorab hat man ja gelegentlich Kontakt mit Menschen aus dem Zielland (Mitbewohner oder Mitstudenten) – oder man kann sie sich suchen, um schon vorab in der Landssprache zu kommunizieren. 

Zum Beispiel über Meetup oder Facebook-Gruppen. Zusätzlich könnt ihr To-Do-Listen, Einkaufszettel oder diverse Post-Its an der Küchentür in der jeweiligen Sprache zu verfassen. Das klappt wirklich prima, weil man dann einzelne Worte besser im Kopf behält. Für den Urlaub zum Beispiel: Tür, Festner, Kühlschrank, Toilette. Alles, was man halt gebrauchen könnte.

Und dann vor Ort

Einfach zuhören

Je länger ich mich mit einer Sprache beschäftige, umso mehr freue ich mich, wenn ich ein paar Wörter, Zusammenhänge oder kurze Gespräche verstehen kann.

Da bin ich auch ganz schamlos: Ich höre einfach zu, wenn jemand am Nebentisch telefoniert, etwas bestellt oder mit seiner Begleitung plaudert und freue mich wie verrückt, wenn ich verstehen kann, worum das Gespräch sich dreht. 

Das geht bei Sprachen wie Türkisch, Polnisch, Italienisch oder Spanisch übrigens auch ganz fabelhaft in Deutschland – ihr müsst nur die Ohren offenhalten.

Sprechen

Das ist zugegeben für mich der schwierigste Part. Ich verstehe vielleicht schon ein bisschen etwas, aber selbst zu sprechen fällt mir unheimlich schwer. Da habe ich eine riesige Hemmschwelle und schäme mich jedes Mal, weil ich so große Angst habe, Fehler zu machen. Wenn da jemand Tipps hat: Immer her damit!

Ich versuche mich aber zumindest immer dazu zu bringen, einfache Dinge zu sagen: Hallo, Tschüß oder Bitte und Danke versuche ich, in der Landessprache zu sagen. Dann  Bestellungen oder »Die Rechnung bitte.«, wenn ich mich schon etwas sicherer fühle. Und so taste ich mich nach und nach an meine Hemmschwelle heran.

Am einfachsten ist das natürlich, wenn man gezwungen ist, zu sprechen. Beispielsweise, weil keiner Englisch kann oder weil Englisch die einzige, gemeinsame Sprache ist, die man hat. 

Und zum Abschluss:

Wenn es beim ersten, zweiten oder auch dritten Mal nicht klappt, dann macht euch keinen Druck. Meistens kommt man ja auf Englisch oder mit Händen und Füßen gut durch. In Dänemark hat es ein paar Wochen gedauert, bis ich meinen morgendlichen Kaffee auf Dänisch bestellt habe und bis ich mich getraut habe, ganz frei Englisch zu sprechen, sind Jahre vergangen. Es ist bisher immer noch die einzige Sprache, die ich unbefangen spreche.

Und hier noch einmal ein paar Webseiten und Apps zum Sprachen lernen:

  • Babbel
    Die ersten Lektionen sind kostenlos, danach kann man sich ein Abo kaufen. Cool ist aber, dass man mit Mikro arbeitet und die Vokabeln in jedem Schritt auch erst korrekt aussprechen muss, bevor man weiter machen darf.
  • Openlanguages
    Die Website selbst (und damit auch die Lektionen) sind auf Englisch, aber da es sich um Uni-Kurse handelt, sind sie sehr gut aufgebaut, umfangreich und das beste: kostenlos. 
  • book2
    Eine kostenlose Inititive des Goethe-Verlags. Toll, um erste Vokabeln und Sätze zu lernen
  • The Travel Linguist 
    Toller Youtube-Kanal für Konversationstipps und erste Vokabeln.
  • Mondly
    Ähnlich aufgebaut wie Babbel. Die ersten Lektionen sind kostenlos.
  • Udemy
    Learn-on-demand Webseite mit Kursen für verschiedene Sprachen. Kostenpflichtig.

Was für Tipps und Tricks habt ihr auf Lager, um eine Fremdsprache zu lernen

Fotos: Unsplash



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