Das war der Januar

Das war der Januar

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Durchatmen

Das Jahr ging langsam los. Gemächlich.

Viel Pita, viel bosnischen Kaffee aus kleinen Tassen und kupfernen Kannen. Dem Schnee durchs Fenster zusehen. Große Flocken, die langsam und träge fallen. Guten Wein trinken und lachen, bis der Bauch wehtut. Neue Freundschaften schließen.

Ich habe erzählt, dass mich 2017 müde gemacht hat, erschöpft hat. Und ich wollte diese Erschöpfung nicht mitnehmen ins neue Jahr. Ich habe für den Januar weniger Projekte angenommen. Ich bin nach Hause gefahren, habe Freunde besucht. Ich habe mir Zeit für den Blog genommen und ich habe meine Lust aufs Schreiben wiederentdeckt. Ich habe mich nicht übernommen. Endlich mal richtig durchgeatmet nach jedem Arbeitstag und zufrieden meinen Computer runtergefahren.

Na ja, fast. Ich bin noch auf der Suche nach einem guten Co-Working Space. Fühle mich eingengt hier Zuhause in meinem Büro. Beschränkt. Meine Ideen passen nicht in diese vier Wände und wollen auch manchmal in diesen vier Wänden nicht umgesetzt werden. Da muss ein bisschen frischer Wind her.


 

Ich habe Reisepläne gemacht. Möchte raus, so viel wie möglich. Überlege noch nach den besten Zielen. Libanon? Israel? Fest steht, im April geht es in den Nahen Osten! Tipps sind willkommen!

Und ich habe große Kapstadt-Sehnsucht. Danach, wie die Wolken sich über den Tafelberg schieben und wie die Sonne knallrot im Meer versinkt und Camps Bay in Gold und Pink-Töne taucht. Nach Boschendal »Le Bouquet« und einem Spaziergang am meist menschenleeren Strand von Scarborough.

Und dann sind da Freundinnen, die Kinder bekommen haben. Freundinnen die heiraten. Freundinnen, denen ich schon lange einen Besuch schulde.

Und ein Sommer in Bosnien!

Das Reisejahr wird es wieder gut zu mir meinen. Und ich hoffe, all die Ziele die auf unserer Liste stehen, werden uns genauso positiv überraschen, wie die Reiseziele letztes Jahr!

Reisepläne 2018

So kann es sein

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So darf es bleiben

2018 war bisher gut zu mir. Schon im Januar gab es ein paar positive Überraschungen.
Neue Ideen, neue Aufträge, neue Menschen in meinem Leben, die vielleicht einen  Unterschied machen werden.

Und eine Sache, die mich selbst überrascht hat:

Ich war auf dem Weg nach Nürnberg, um meinen Ausweis verlängern zu lassen. Die Ausläufer von Friederike tobten sich gerade munter Richtung Tschechien und die Strecke nach Nürnberg dauerte sechs statt der normalen zweineinhalb Stunden Fahrtzeit.

Und während wir da auf der A6 im Schneckentempo dahinkrochen, in Richtung meiner alten Heimat, schoss mir der Gedanke durch den Kopf: Ich freu mich schon, wenn ich am Freitag wieder zurück bin!

Zurück in Tschechien, zurück in Prag. Der Stadt, die mich nicht verzaubern konnte. Und auch, wenn ich mich noch nicht so weit aus dem Fenster lehnen will zu behaupten, dass Prag für mich wirklich zu einem zweiten Zuhause geworden ist – so ist es doch ein guter Anfang fürs neue Jahr. Und das schönste Geschenk, das mir 2018 bis jetzt gemacht hat!

 

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