Monatsrückblick #7 – Das war der Juli

Monatsrückblick #7 – Das war der Juli

»Ich habe mir diesen Monat so ein paar Dinge von der Seele geschrieben. Über die politische Situation, die meinen Freundeskreis aufgerüttelt hat und warum wir nicht mehr unpolitisch sein können und über Cape Town, das mir immer noch so sehr fehlt.

Ich hatte eine berührende und erschreckende Erfahrung im Blablacar, als wir einen Syrer meines Alters mit nach Hamburg genommen haben und er hat uns von seinem Horror-Trip nach Deutschland berichtet und ich habe mich einmal mehr gefragt, wie wir Menschen in schwerster Not ihr Menschsein absprechen können und sie zu irgendwelchen Invadern machen, dabei wollen sie nur eines, wie Mohammed es simpel auf den Punkt gebracht hat: »Einfach nur ein Leben haben.«

Der Juli war aber nicht nur ein Monat voller ernster Gedanken. Er war auch voller glücklicher Augenblicke wie meinem Urlaub in Serbien und der Hochzeit einer guten Freundin aus der Studienzeit.

Und ich merke einmal mehr: Es sind die Freunde, die man hat, die das Leben so wunderbar machen.

And you know we're on each other's team...

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Mein erster Eindruck von Serbien war… nachhaltig. Unser Hostel befand sich nämlich direkt neben dem hässlichsten Gebäude, das ich jemals in meinem Leben gesehen habe: Dem Palata Srbije, dem Palast Serbiens. Der sieht so aus.

Die ersten sechs Stunden in Belgrad waren nicht recht viel besser. Wir wanderten ausgestorbene und heruntergekommene Straßenzüge entlang und fragten uns, was um Gottes Willen wir vier Tage hier machen sollten.

So schlimm ist es glücklicherweise nicht. Belgrad hat schöne Ecken, eine fazinierende und erschreckende Geschichte und eine tolle Partykultur. Die Menschen sind schön, schlank und stur und das Essen ist fabelhaft. Belgrad gleicht keiner anderen europäischen Hauptstadt, die ich bis jetzt besucht habe. Es ist nicht westeuropäisch, es ist aber auch nicht wie Sarajevo, die Hauptstadt des Nachbarlandes. Es hat seinen ganz eigenen Flair.

Trotzdem: Ein Land mit einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 400 € und einer Jugendarbeitslosigkeit von über 30 Prozent – das spürt man und das lässt mich immer wieder verwundert darauf schauen, wie gut wir uns um unsere EU-Nachbarländer kümmern (nicht!).

Bis mein Artikel zu Belgrad online geht, habt ihr hier einen kleinen Vorgeschmack auf ein Wochenende in der serbischen Hauptstadt.

Top-Picks der Woche

Wie grandios ist denn bitte das neue Album von den Arctic Monkeys? Allerdings nicht nur das neue Album, ich hab mich auch durch die alten Songs wieder durchgehört und mich wieder erinnert, warum ich die Band einfach so klasse finde! Mein all-time Favourite läuft gerade mal wieder in der Endlosschleife!

Übers in mir ruhen

Luise hat einen sehr grandiosen Artikel über das in sich Ruhen geschrieben. Gerade Menschen, die viel Zeit alleine verbringen und sich manchmal einsam fühlen, sollten sich diesen Beitrag unbedingt mal durchlesen und verstehen, dass das Gefühl Einsamkeit eigentlich nur ein Konsturkt ist, das wir uns selbst schaffen.

Hier ein kleiner Ausschnitt:

»Ich glaube, dass man sich Einsamkeit in seinem Kopf zusammenbastelt. Dass man nie einsam ist – außer man entscheidet sich dafür, sich so zu fühlen. Ich bin nicht einsam. Ich hab ja mich. Ich bin vollständig.«

Ein sehr guter Artikel in der Süddeutschen Zeitung darüber, warum wir heute nicht mehr unpolitisch sein können. Warum wir uns einmischen müssen, engagieren müssen, um Europa vor dem Zerfall zu bewahren.

Außerdem ziehen wir zum 1. August endlich, endlich in unsere eigene Wohnung (Zwischenmiete in Hamburg  – Adíos!). Demnach verbringe ich viel Zeit auf Pinterest und diversen Webseiten für Deko und Einrichtungsgegenstände.

Ich würde mich riesig freuen, wenn einer von euch Tipps für nachhaltige Einrichtungshäuser hätte, denn alles werden wir wohl nicht Second-Hand kaufen…



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