MONATSRÜCKBLICK #4 – DAS WAR DER MAI 2019

MONATSRÜCKBLICK #4 – DAS WAR DER MAI 2019

Wie das Wetter im Mai und April, so war auch meine Laune. Hat sich angepasst an Regenschauer und Sonnenmomente. Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Das waren meine Stimmungslagen – und alles dazwischen. Deswegen gab’s auch keinen Monatsrückblick hier, keinen Alltagsbericht. 

Denn manchmal behalte ich den Alltag lieber für mich, arbeite an mir selbst, daran, wie ich meine Balance finden will. Das klingt kitschig und dramatisch, ich will mich nicht beschweren über Hamsterräder oder ungenutzte Zeit. Und tu mich manchmal trotzdem schwierig, das Beste aus allem zu machen. 

Oder vielleicht mach ich sogar das Beste draus, aber mein innerer Kritiker, der lässt keine Zufriedenheit zu. Der meckert und macht mich unsicher, gibt mir das Gefühl ich müsste doch noch mehr rein kriegen in diesen vollen Tag. 

Und wenn mein Kopf so voll ist, dann ist auch mein Herz voll und dann hab ich diesen Druck auf der Brust und dann kann ich meine Gedanken nicht sortieren. Dann kann ich auch nicht gut Texte schreiben – damit ist das die Sache, die ich am meisten will: Diesen Blog wieder mehr mit Gedanken füllen. 

Habe statt selbst was zu tippen durch alte Beiträge gescrollt, die ich sogar teilweise irgendwann offline genommen habe, zu persönlich fand, zu direkt, zu viel. Und hab mich gefragt: Warum eigentlich? Warum sollte ich zu viel sein, das zu viel sein? Warum nicht auch mal ehrlich Gedanken teilen, Meinungen. Ist doch viel besser, als die zehnte Liste mit Dingen, die man in Slowenien nicht verpassen soll.

Dieser Beitrag enthält Affiliate Links und Werbung. Außerdem werden Marken und Destinationen genannt, auch, wenn keine bezahlte Zusammenarbeit mit diesen Destinationen stattgefunden hat.

Kopf voll, Herz voll

Aber der Mai war auch voll von Angrillen in der Sonne, Weißweinschorlen auf Rooftops, Uno-Runden auf Picknickdecken und entspannten Abenden, die mit langen, tiefen Gesprächen enden.

Habe tolle Leute kennen gelernt, manche, die ich schon länger kenne auch einfach neu kennen gelernt. Finde mich immer mehr ein in diese bosnische Lebensart und Community, auch, wenn’s manchmal nicht leicht ist, wenn’s weh tut, wenn’s anstrengend ist. 

Ich konnte diesen Monat sehr zu schätzen wissen, was für ein Glück ich habe, in dieser Beziehung mit einem Menschen aus einem ganz anderen Land, aus einer ganz anderen Kultur.Und was für ein Glück ich habe, dass ich dadurch tolle Menschen kennen lernen darf, spannende Erfahrungen mache. Jeden Tag, wenn ich will.

Einfach so zum Tanzen nach Kroatien fahren. Das war am Ende teuer und ich bin erschöpft – aber gleichzeitig so glücklich, so voll mit guten Gefühlen. Der Meeresduft und die Sonne und die wummernden Bässe haben meine Batterien aufgeladen. Lieb’s gerade sehr, spontan zu sein, mitzunehmen, was kommt. Die Müdigkeit öfter mal zu besiegen, raus zu gehen. Werde dabei meistens belohnt.

Umag ist diese kleine, süße Küstenstadt, die im Mai noch nicht voll mit Touristen ist. Haben’s voll genossen, nach zwei Wochen Regen auf einmal Vitam D aufzusaugen, die Sonne auf dem Gesicht zu spüren. Den ganzen Tag in der Sonne chillen und dann abends zu Wu-Tang Clan, ein paar Drinks und zum Sonnenaufgang schon wieder im Bett liegen. Perfection!

Wir haben übernachtet bei diesem süßen älteren Ehepaar, er Schweizer, sie Kroatin, beide hatten Lust drauf, in der Rente in die Sonne abzuhauen. Haben’s einfach gemacht, haben sich in Istrien dieses süße kleinen B&B aufgebaut, uns zum Frühstück frische Eier pochiert, von den Hühnern nebenan. Haben Kroatisch, Englisch und Deutsch mit uns gesprochen, mit diesem süßen Schweizer Akzent.  Und wir hätten uns nicht mehr Daheim und nicht besser aufgehoben fühlen können als bei Katja und Josef im Arte Casa.

Ich mochte es, in den letzten Tagen und Wochen auf Instagram zu klicken. Ich mochte es, wie Influencer ihre Stimme genutzt haben für die Europawahl. Es hat mich begeistert, dass Politik auf einmal so ein großes Thema ist in einer (meiner) Generation, die eigentlich so behütet und fast schon unpolitisch aufgewachsen ist. Maddie von Dariadaria, Talisa Minoush, Masha Sedgwick oder Luise haben tolle Aufklärungsarbeit geleistet und sich nicht müde geworden, unangenehme Fragen aufzuwerfen, den Finger auf wunde Themen zu legen, wählen einzufordern. 

Die hohe Wahlbeteiligung hat mich begeistert, hat mir gezeigt, dass sich da etwas tut, dass was los ist hier in Deutschland. Die Ergebnisse der AfD im Osten haben mich geschockt. Aber wir dürfen uns jetzt nicht lähmen lassen, dürfen es nicht ignorieren, aber müssen weiter an unseren Idealen festhalten – und sie offen tragen!

picks of the month

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

Bier & Brezn

Ich liebe es, neue Orte in München zu entdecken. Am besten etwas Lokales, Regionales. Und nachdem wir uns auf Instagram schon eine Weile kennen, hat mich Katja von WellSpaPortal zur Eröffnung der Schänke im Giesinger Bräu hier in München eingeladen.

Und was soll  ich sagen: Für jeden, dem das normale Bier zu bitter ist, der soll einfach mal ein Giesinger probieren – ich finde die richtig lecker. Und obwohl ich die Brauerei schon gekannt habe, bevor wir hingegangen sind, hat es mich noch einmal sehr gefreut zu hören, dass für die Bierherstellung ausschließlich regionale Zutaten verwendet werden und dass das Ziel der Brauerei ist, mit ihrem neuen Brauereigebäude komplett klimaneutral zu arbeiten.

Ich bedanke mich nochmal herzlich bei Giesinger Bräu und Katja für die Einladung! 

Strasbourg im Regen

War diesen Moat auch in Strasbourg, hab noch gar nicht darüber geschrieben, noch gar nicht berichtet. Aber nur, weil’s einer dieser Trips war, bei denen du am Ende irgendwie ein bisschen enttäuscht bist, dich fragst, wo der Hype herkam und ob dass jetzt das Geld und die Zeit wert war.

Versuche dann, mich nicht zu ärgern, zu akzeptieren, dass mich ein Ort eben nicht umgehauen hat und dass das einzige, was ich als nette Erinnerung mitnehme dieser rote Faltenrock ist, den ich in einer winzigen Boutique neben unserem Airbnb gekauft habe, die voll war von Vintage-Stücken und 60s-Kleidern.

Muss halt auch nicht  immer der große Knall sein, die große Begeisterung. Machmal sind Dinge eben einfach nur lauwarm.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Diese Webseite nutzt Cookies, die eine anonymisierte Analyse der Zugriffe auf die Webseite ermöglichen. Mit deiner Zustimmung sind für dich keine Nachteile verbunden – du hilfst mir allerdings sehr dabei, diese Webseite rechtssicher und in dieser Form weiterführen zu können. Solltest du mit Cookies nichts zu tun haben wollen (aber wer will das schon), findest du in der Datenschutzerklärung eine Möglichkeit zum Opt-Out. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen